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Die Gier, die niemals satt wird

Mann, Gier

Wer in der Gier lebt, lebt stets in der Sorge

🎓 Mehr Absatz, mehr Umsatz, mehr Gewinn! Dem Gierigen und Maßlosen gehört diese Maxime zum Wesen der Evolution. Denn die Gier funktioniert offensichtlich, ist effizient und daher gut! Schon die biblische Todsünde der Hab-Gier übertraf mit dem Beginn der mittelalterlichen Geldwirtschaf die Sünde des Hochmutes. Doch die Gierigen schlossen ihre eigenen Verantwortung in vielen gesellschaftlich übergreifenden Bereichen aus und nahmen immer weniger Sorge am Anteil ihrer Mitwelt. Die Generierung ihres persönlichen Wachstums galt ihre größte Sorge.

Verzicht, Verzicht, das will ich nicht!

Es liegt auf der Hand, dass wir eine Kultur des Gleichgewichtes brauchen. Viele Rohstoffe sind endlich und der industrielle Abbau oft enorm Ressourcen schädigend. Unsere Lebensweise generiert ein ständiges Ungleichgewicht unserer Lebensgrundlage und belastet unsere Gesundheit.

 

Sind wir alle als Egoisten geboren?

Dann war es die Familie, Großfamilie, Glaubensgemeinschaften und Gesellschaft die dafür Sorge trug das dieser Egoist in ihrer Mitte seinen Platz fand und sich für die Gemeinschaft als nützlich erweisen konnte. Diese Sozialisation greift offenbar immer weniger und oft zu kurz. Stattdessen gewinnen Individualisten, die Kleinfamilie und Egoshooter immer mehr die Oberhand. Ein tiefreifender Vertrauensverlust in die Politik und eine Hochkultur der Kapitalisierung nähren diese Entwicklung. Gegenbewegungen sind partiell und werden oft als Fremdkörper unserer Gesellschaft wahrgenommen. Die Einbindung des Einzelnen in eine starke Gemeinschaft erscheint mir als eine gesellschaftliche Herausforderung für die es offensichtlich keinen ausreichenden Konsens gibt.

Verzicht, Verzicht, doch nicht für mich!

Auch im alten Griechenland beschäftigte man sich mit der Frage des rechten Maßes, ohne das es weder Anstand, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit oder Verantwortung gäbe. Insbesondere Aristoteles postulierte ein Leben der rechten Mitte, beziehungsweise des rechten Maßes.

Dass die Gier nach endlichen Dingen nie wirklich befriedigt werden kann, führt auch der Dalai-Lama aus: „Statt das menschliche Begehren zu fördern, sollten wir daher die Zufriedenheit kultivieren, weil den Menschen so Enttäuschung und Ernüchterung erspart werden können.“

Schon als Kind nicht genug bekommen?

Wer schon als Kind im Mangel an Zuwendung, Anerkennung oder Liebe wandelt, kämpft umso mehr darum. Bleibt diese ihm verwehrt wird es ihm zu einer Lebensaufgabe. Ein Urvertrauen, jederzeit rundum wohl versorgt zu sein, stellt sich nicht mehr ein. Wer aus einem inneren Mangel heraus agiert, lebt in ständiger Sorge darum.

Wir brauchen keine Kultur der Mäßigung

Wir brauchen eine Kultur der Wertschätzung des persönlichen Verzichtes! Wer in seiner eigenen und öffentlichen Wertvorstellung durch den Verzicht auf die nächste Fernreise einen Gewinn verbuch kann, dessen Ansehen und Anerkennung steigt im gleichen Maße. Verzicht als eine Tugend wiederzuentdecken ist eine äußerst lukrative Entdeckungsreise, aktiviert unsere Belohnungssystem  und konfrontiert uns, auch bei der Fernreise, wieder mit der Frage „Ist das wirklich notwendig?“

 

Innere Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit scheint die Währung der vernetzten Welt zu sein. Aufmerksamkeit um jeden Preis, für all die Offerten und Marketingstrategien der Werbeprofis und Influencer. Doch sobald wir uns dem wahren Wert unserer Aufmerksamkeit wieder bewußt werden, können wir wieder eine in Vergessenheit geratene Kultur aufleben lassen. Eine Kultur der inneren Aufmerksamkeit für mich und meine Mitmenschen, für meine  Handlungen und meine Mitwelt. Wir reden hier von einer individuellen mentalen Herausforderung die unmittelbare gesellschaftliche Folgen in sich birgt.

Wir brauchen eine Kultur des Überflusses

Wenn wir schon in einem Überfluss leben wollen, dann doch im Überfluss an Liebe (Aufmerksamkeit)! Ein steter Fluss an Anerkennung und Zuwendung für uns und unsere Mitmenschen berührt uns fundamental und erweckt in manch einem die Erinnerung an ein tiefes Urvertrauen aus Kindertagen. Doch manch einer fragt sich an dieser Stelle vielleicht, wo denn jetzt noch dieser Überfluss herkommen kann? Und ist es nicht für viele schon ein wenig zu spät? Meine Antwort dazu klingt einfach ….

 

Für eine glückliche Kindheit ist es nie zu spät

Mit dem systemischen „Dialog der Seele“ lade ich sie zu einer ganz neuen Bewusstseins-Erfahrung und Erweiterung ein. In diesem hypno-systemischen Prozess erkennen wir den existenziellen Zusammenhang zwischen Gedanken und Gefühlen und begeben uns in eine Sphäre der Klarheit, Geborgenheit, Gelassenheit, Demut und Dankbarkeit. In einer mentalen Interaktion lösen wir unser Denken von Ängsten, Sorgen und Vorwürfen und aktivieren all unsere verschütteten Ressourcen. Unser Geist wird frei, klar und voll Gelassenheit.

 


 

Die Gier, die niemals satt wird
Die Gier die niemals satt wird? Im Überfluss oder Verzicht leben?

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